Warum profitieren Bücher bzw der Verlagsmarkt nicht von der Digitalisierung? Ralf Biesemeier von readbox meint, dass das daran liegt, dass wir Digitalisierung falsch verstehen. Es gehe nicht um das Produkt, das digital ist oder nicht, sondern um den Weg zum Kunden.
"Warum wir über Digitales sprechen". Von sinkenden Leserzahlen und der schwindenden Aufmerksamkeitsspanne, gerade mit Ralf Biesemeier von readbox bei der Session zu "E-Books oder digitale Transformation in Publikumsverlagen" #pf18 pic.twitter.com/xgBWqkAjZ6
— Lisa (@Lisa_Eckstein_) April 27, 2018
“Der Kunde ist nicht der Handel. Und die Online-Spielregeln sind andere.“ Gut positioniert im Regal zu stehen, reiche nicht mehr aus. Metadatenmanagement führe nachweislich zu mehr Aufmerksamkeit.
“Der Weg zum Kunden digitalisiert, nicht (notwendigerweise) das Produkt selbst.“
Jens Klingelhöfer von Bookwire befürchtet, dass die Verlage zu wenig tun, um mit der Disruption mitzugehen. Ökonomisch sei diese zwar noch nicht passiert, aber in der Zielgruppe, im Publikum. Das Buch habe innerhalb von kürzester Zeit an Bedeutung verloren — die es früher genossen habe, aufgebaut von Generationen. Wichtige Stories seien nicht mehr notwendigerweise Bücher. Audio-Inhalte seien eine Chance, Leser als Hörer wieder zurückzugewinnen, die sich für Bücher nicht mehr die Zeit nehmen können, und daher würden Streaming-Modelle wie spotify doch vielleicht auch für die Verlagsbranche passen.
Michael Döschner-Apostolidis hob die Bedeutung von automatisiertem, möglichst tagesaktuellem Metadaten-Management hervor. Das sei ein Investitionsthema, meinte hierzu Jens Klingelhöfer.
Liebe follower, ich weiß jetzt nicht ob ihr schon wusstet: „Die Digitalisierung hat gerade erst begonnen(!).“ Weiß Jens Klinghöfer von @bookwire. der mann hat ja absolut recht, aber was ziehen wir daraus jetzt für schlüsse? #pf18 @PublishersForum
— Verlage der Zukunft (@vd_zukunft) April 27, 2018
das






