Digitalisierung und Granularisierung erfordern von Verlagen aller Art mit Druck Änderungen in den Geschäftsprozessen. Um auf dem Markt erfolgreich zu bleiben, sind strategisch herausfordernde Entscheidungen zu treffen. Diese berühren auch die Effizienz in der Prozessorganisation im Bereich Vertrags-, Rechte- und Honorarmanagement.

Es wird zunehmend schwieriger, wirtschaftlich zu arbeiten: Die Services für Verträge, Rechte und Honorare müssen deshalb mit geringeren Kosten pro Stück erbracht werden. Einen höheren Automatisierungsgrad und eine Modernisierung der IT-Systeme zu erreichen, ist von zentraler Bedeutung. Aber will man dies als Unternehmen selber tun – und kann man es? Wer kann es sonst, verlässlich?

Panel: Intern die Effizienz steigern vs. Outsourcing (über eine Zwischenstufe?)

In einer Diskussions-Runde kommen auf dem Publishers‘ Forum am 9.-10. Mai in Berlin Vertreter*innen unterschiedlicher Lösungsansätze zusammen:

Die Möglichkeit der Zentralisierung des Vertrags-, Rechte- und Honorarmanagements in einem System für zahlreiche Verlags-Standorte weltweit kann zu erheblich schlankeren Prozessen führen. Aber was genau erfordert ein solches Projekt und was bedeutet es für die Infrastruktur?

Wenn man – auch für die Autor*innenbindung – so wichtige Prozesse an einen Dienstleister auslagert, der diese als Shared Services für den Verlag erbringt und die Daten schlicht zur Verfügung stellt, wie stellt man sicher, dass es keine Qualitätsverluste gibt?
Wie sinnvoll ist der Zwischenweg, den Bereich Verträge, Rechte und Honorare an die hausinterne IT abzugeben und diese zu einem ‚internen Service Provider‘ zu machen?

Das Panel bringt unterschiedliche Positionen zusammen, die verschiedene Wege und Strategien aufzeigen. Als Diskussionsleiter und ‚Integrator‘ wird Peter Karwowski, CTO & Deputy CEO, Klopotek, die Zuhörer*innen miteinbeziehen und ins Detail der jeweiligen Positionen gehen.

Workshop: „Wie haben Sie das genau gemacht?“

Nach einer Pause bieten wir den Forums-Teilnehmer*innen, für die dieses Thema wichtig ist, die Möglichkeit, sich in einem Workshop mit ihren konkreten Fragen nach den „lessons learned“ an die Fachleute aus dem Panel zu wenden. So lassen sich Fallstricke beim Erreichen des Ziels umgehen – für welchen Weg Sie sich auch entscheiden.