Panel mit:

Ulrich Klopotek, CEO Klopotek

Rüdiger Salat, Facultas

Ludger Wicher, hgv

 

Rüdiger Salat strich die “Individualisierng von Ausbildungsinhalten” hervor, der auf dem Bildungsmarkt gerade stattfindet und nannte als Beispiel effektive und gut zugängliche Rechtedatenbanken in Österreich, aus denen Inhalte herausgenommen werden können. Die Herausforderung im Bereich Honorare bestehe darin, “seitenweise abrechnnen zu können – was heißt das für die Systeme in einem Verlag?”

Ludger Wicher betonte, dass in der digitalen Welt Schnelligkeit und Effektivität zählt. Daher würden Verlage häufig Prozesse auslagern, um sich über bestimmte Aufgaben keine Gedanken machen zu müssen. Dies sei nicht nur ein Kosteneffizienz- sondern auch ein Change-Management-Thema.”Harmonisierung, Standardisierung, Automatisierung” sei dabei das Ziel. Best Practices seien zu beachten. Der Rechtebestand müsse ja in jedem Verlag immer kontinuierlich erweitert werden – es sei dabei wichtig, dass dafür keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Ulrich Klopotek verwies auf eine Studie von Outsell (David Worlock) vor ca. 5 Jahren, dass unzureichende IT-Strukturen die entscheidende Kostentreiber für Verlage seinen. “Infrastruktur ist oft das Haupthindernis”, um effizienter zu werden. Besonders im Bereich des Anbietens von Kompenenten bestünden Probleme – dies zu tun sei oft so kostenintensiv, dass man es schlicht machen würde. Er verwies auch darauf, dass Autorenplattformen, über die schon lange diskutiert werde, noch kaum umgesetzt seien. “Effizienzsteigerung ist in vielen Bereichen noch ein bloßer Wunsch.”