“Publishing wird nicht die Domäne von Verlagshäusern bleiben.

Die Digitalisierung zwingt Verlage dazu, Partnerschaften mit anderen Unternehmen einzugehen – im Sinn eines transparenten und offenen Networking.

Netzwerke sind wirtschaftlich sinnvoll, überlebensnotwendig, weil ich als Verlag über bestimmte Kompetenzen nicht (mehr) verfüge.

Der Druck, Metadaten zu erstellen und effizient zu verwalten, wird immens ansteigen, um mit den eigenen Inhalten (von Suchmaschinen) gefunden zu werden. Was nicht gefunden wird, kann nicht monetarisiert werden.

Die Prozesse müssen sich ändern: Die Bedeutung der Produktion selbst nimmt ab, denn diese ist im Bereich ‘content enrichment und targeting’ enthalten. Tätigkeiten, die früher kaum eine Rolle spielten, gehören aber dazu und sind ungleich wichtiger als früher: die Auffindbarkeit sichern, den Kundennutzen bestimmen, das Erdenken von Stukturen für Vertriebskanäle – und zwar schnell, denn sonst wendet sich der Leser an einen anderen Anbieter.”