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27 - 28 April 2015 in Berlin

“Jenseits des Buches” – Helmut von Berg über “Wie Container Wahrnehmung determinieren”

In seinem Text “Jenseits des Buches – Wie Container Wahrnehmung determinieren“ vergleicht Helmut von Berg, Direktor Klopotek, zwei Erfahrungen: einen Roman von Orhan Pamuk zu lesen und ein Museum zu besuchen, das denselben Namen wie der Roman trägt und von dem Schriftsteller erdacht wurde.

“Ich wollte der Idee nachgehen, dass der Autor eines klassischen Romans und Literaturnobelpreisträger die Fähigkeit aufbringt, seine Romanidee mit völlig anderen Mitteln und im Kern ohne Worte verständlich und nachvollziehbar darzustellen.”

“Jenseits des Buches” von Helmut von Berg (PDF-Datei – PDF file, 4009KB)

Hinweis von Klopotek: Dieser Text ist im „Magazin Dienstleistungen für Verlage und Buchhandel 2012“ zur Frankfurter Buchmesse erschienen. Diese Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Buchmesse.

Hinweis des Autors: Die Redaktion von ›Dienstleistungen für Verlage und Buchhandel 2012‹ hat im Juli, als der Text bereits abgeliefert werden musste, für den Umbruch ein Bild ausgewählt, auf dem neben Orhan Pamuk auch der Schaukasten 15 zu sehen ist, was den Satz ergänzen muss, in dem es heißt »Im Museum ist Schuld nicht zu spüren.«, der sich auf die Unschuld Liebender bezieht.
Dieser Schaukasten erinnert an die Verfolgung von Frauen in Tageszeitungen, die vor- oder außereheliche Beziehungen eingegangen waren. Die schmalen Balken über den Augen waren kaum geeignet, die Betroffenen unkenntlich zu machen.
Diese Art der Schuld – an der Verfolgung unschuldig Liebender – kommt auch im Museum deutlich zum Ausdruck wie auch andere Beispiele politischer Verfolgung. Das sei der Vollständigkeit halber ausdrücklich erwähnt.

 

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