Welche Triebkräfte haben die größte Wirkung in der jetzigen Transformation des Publishing: Neue Technologien? Oder neue Geschäftsmodelle? Oder doch vor allem Verschiebungen in den Vorlieben der Konsument*innen?

Hier drei Beispiele, wie das Publishers‘ Forum am 9. und 10. Mai in Berlin helfen kann, die hitzigen Diskussionen in Ihrem Verlagsunternehmen mit hochkarätigem Input zu klären:

Technologien in der Kommunikation:
Künstliche Intelligenz hilft nicht nur, Big Data zu bewältigen, sondern sie verändert auch die Verständigung, intern sowie gegenüber den Konsument*innen. Die praktischen Auswirkungen erläutert David Linderman, der als Creative Director bei IBM iX Praxisbeispiele zwischen Creative Industries und Technologie vorführen wird: vom Gestalten der Mensch-Maschine-Kommunikation bis zu Experimenten, wie IBMs ‚Watson‘ lernt, Emotionen zu erkennen.

Geschäftsmodelle:
Open Access hat wissenschaftliches Publizieren längst von Grund auf verändert. Verlage müssen heute beides beherrschen, den ‚freien Zugang‘ wie auch konventionelle Geschäftsmodelle, um sich in neuen Verträgen mit Forscher*innen und Bibliotheken optimal zu positionieren. Verlegerin Vivian Berghahn von Berghahn Books in New York und Knowledge-Unlatched-Unternehmer Sven Fund werden mit erfahrenen Bibliothekar*innen die neuen Spielregeln auf ihre Praxis-Tauglichkeit abklopfen.

Verhalten der Endkund*innen:
Amazon Publishing bringt die Stories der Autor*innen zunehmend über alle Formate hinweg zu den Zielgruppen. Die Leitidee von Friederike Diaz Ortega – in Deutschland verantwortlich für Amazon Publishing – lautet ‚format-agnostisch‘ zu publizieren: Denn die Konsument*innen wollen ohne Hürden zwischen gedrucktem Buch, E-Book oder Hörbuch, Einzelkauf, Download oder Streaming-Abo hin- und herwechseln, je nachdem, was für sie gerade praktischer ist.

Beim Publishers‘ Forum können Sie hierzu aus erster Hand Praxis-Erfahrungen und Entscheidungshilfen aus den Creative Industries sowie Publikums- und Wissenschaftsverlagen miteinander vergleichen.